Führen mit Diplomatie

Führen mit Diplomatie

Gerade das Mittlere und Gehobene Management sowie Projektleiter, die Teams ohne direkte Weisungsbefugnis und disziplinarische Kompetenzen leiten, sind in einer schwierigen Lage. Sie tragen die Verantwortung für ihre Projekte, können aber meist nicht per Anweisung agieren, sondern müssen möglichst geschickt motivieren und verhandeln. Das gilt erst recht in der populärer werdenden Matrix-Organisation.

Was zudem jeder, der in einem Unternehmen mit nennenswerter Mitarbeiterzahl arbeitet kennt ist, dass oft nicht allein fachliche Fragen entscheiden, sondern dass Interessengegensätze, Konflikte und „Mikropolitiken“ eine große Rolle spielen. Diese Aspekte werden von der klassischen BWL und Managementlehre kaum berücksichtigt.

Die Lösung lautet Diplomatie. In dem Seminar werden deshalb Methoden vorgestellt und trainiert, die Interessen verschiedener Parteien zu analysieren, Konflikte zu minimieren, kreative Lösungen zu finden und einen für alle Beteiligten und die Unternehmensziele möglichst förderlichen Konsens zu finden.

Es gibt dazu einen kritischen Überblick über Führungsprinzipien wie Management by Objectives, Management by Delegation, Management by Exception, Management by Results, Management by Systems, demokratisches, kooperatives und situatives Management.

Hierbei werden auch typische Führungsprobleme und –konflikte angesprochen, so beim Übergang vom Mitarbeiter zum Vorgesetzten, beim Aufstieg über mehrere Karrierestufen hinweg, bei lateraler Führung, in Verhandlungen mit Führungskräften anderer Abteilungen und Unternehmensfunktionen oder bei Konfliktgesprächen mit Kunden oder Lieferanten.

Der zweite Teil dient dazu, modernste psychologische Erkenntnisse und Wege zur Eigen- und Mitarbeitermotivation aufzuzeigen. Im Vordergrund steht die praktische Anwendung auf konkrete Fragestellungen der Teilnehmer. Wie können sie die neuesten Ansätze der Neuroleadership und Verhaltensökonomie für ihre Führungspraxis nutzbar machen?

Gegenstand des dritten Teils ist die Unternehmenspolitik. Jeder, der in einem Unternehmen mit nennenswerter Mitarbeiterzahl arbeitet weiß, dass oft nicht allein fachliche Fragen oder Kompetenzen entscheiden, sondern dass Interessengegensätze, Konflikte und „Mikropolitiken“ oft die eigentlich entscheidende Rolle spielen. Diese Aspekte werden von der klassischen BWL und Managementlehre bislang kaum aufgegriffen.

Zum Erlernen der Kunst der Diplomatie werden Methoden vorgestellt und trainiert, die Interessen der relevanten Parteien zu analysieren, Konflikte zu minimieren und  kreative Wege zu einer möglichst einvernehmlichen und förderlichen Lösungen zu finden.

Themen und Methoden:

  • Effektives und effizientes Führen (Drucker)
  • Die Rollen des Managers (Mintzberg)
  • Führungsstile und situative Führung
  • Wirtschaftspsychologie und Psychologie der Führung
  • Neuroleadership (Rock / Schwartz)
  • Change Management
  • Macht und Mikropolitik
  • Diplomatie
  • Die Zukunft von Management und Arbeit

Seminarziele: Sie lernen, angemessen und lösungsorientiert in Konflikten zu kommunizieren. Sie reflektieren Ihre persönliche innere Haltung und trainieren, konfliktreiche Situationen zu erkennen und auf der Basis von Respekt und Wertschätzung souverän zu deeskalieren.

Zielgruppe: Training für Manager, Projektleiter und Nachwuchsführungskräfte, die ihr Führungs-Instrumentarium erweitern und ihre Handlungskompetenz in schwierigen Situationen optimieren wollen.

Literatur: Das Seminar basiert u.a. auf Arbeiten von Drucker, P. F., Elger, C., Frey, B., Hamel, G., Handy, C., Kahneman, D., Kotter, J., Peffer, J., Malik, F., Mintzberg, H., Rock, D. / Schwartz, J.

Für inhaltliche Details und zur Seminarbuchung nehmen Sie bitte Kontakt auf.