Mensch vs. Maschine

Mensch vs. Maschine

In ihrer bemerkenswerten Studie zur „Zukunft der Arbeit“ kommen Frey und Osborne von der Oxford Martin School zu dem Ergebnis, dass bereits 47% von 702 untersuchten Berufen in den USA dem unmittelbaren Risiko unterliegen, durch IT- und Roboter-Einsatz ersetzt zu werden. In der Konkurrenz Mensch vs. Maschine bleiben übrig die kreativen und sozialen, personennahen Tätigkeiten.

The Future of Employment – Oxford Martin School

Das sollte für einige, auch hier in Europa, ein guter Grund sein, sich auf den Hintern zu setzen, und sich beruflich weiterzuentwickeln, die eigene Laufbahn strategisch zu planen, in Qualifizierung zu investieren und sogar über eine Selbstständigkeit nachzudenken.

Ganz so hart wird und sollte es allerdings nicht kommen für all diejenigen, die in ihren Jobs willens und in der Lage sind, Besonderes zu leisten, die berühmte Extra-Meile zu gehen. Denn Computer und Roboter können nur das ausführen, was man ihnen einprogrammiert hat. Menschen können dies qualitativ stets übertreffen. Das müssen Sie dann aber auch tun. Das bringt etwas Beruhigung, befreit aber nicht von Anstrengung.

Das Fazit mag also lauten: Maschinen machen es billiger, Menschen machen es besser. Zumindest, wenn sie wollen. Schon Lee Iacocca fand dazu: „Der Schlüssel  zum Erfolg nicht Menschen, nicht Informationen.“