Unwort Humankapital – Mißverständnisse aufgeklärt 4

Unwort Humankapital – Mißverständnisse aufgeklärt 4

Vor 10 Jahren wurde „Humankapital“ in Deutschland als Unwort des Jahres bestimmt. Die dahinter stehende sprach- und wirtschaftskritische Denke ist noch heute anzutreffen und kritisiert wohl, hier werde der Mensch auf seine ökonomische Funktion als Produktionsfaktor reduziert.

Vor allem zeigt die Kritik, wie weit die sozialistisch-ideologisch und freiheitlich-rational orientierten Kräfte auseinanderliegen. Und wie wenig erstere sich die Mühe machen, ökonomische Zusammenhänge zu verstehen, geschweige denn zu akzeptieren.

Tatsächlich betont der Begriff des Humankapitals gerade die Bedeutung des Menschen mit seiner Leistungsfähigkeit, Qualifikation und Erfahrung. Dies sind Werte, um die zu werben, die zu pflegen und in die zu investieren sich lohnt. Das gilt sowohl aus Sicht eines Arbeitgebers als auch aus Sicht des Einzelnen, der, je höher und gefragter die Qualifikation, ja auch die Möglichkeit hat, selbstständig zu arbeiten und auf seine Fähigkeiten ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Humankapital ist mitnichten ein Unwort, sondern – nebst der Gesundheit und Familie – das Wertvollste was wir haben.