Whitepaper Downloads

Neuromanagement

Mit der Neuroökonomie setzen die Wirtschaftswissenschaften endgültig zum Quantensprung an vom Homo Oeconomicus zum emotional-kognitiven Menschen. Jede menschliche Ent-scheidung, jedes Handeln basiert auf Emotionen und wird von ihnen ausgelöst. Rationalität ist eine Fiktion. Wir bauen sie nur auf, um emotionale Balance zu halten.

Die Neuroökonomie und vor allem die Zweige des Neuromanagements sind noch junge Wissenschaftsdisziplinen, die erst am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Durch den beschriebe-nen Fortschritt in der Neurologie, Neurochemie und Neurobiologie, nicht zuletzt in der direkt anwendbaren funktionalen Diagnostik, ist eine spürbare Verfeinerung der Methoden und damit Ergebnisse zu erwarten. Damit wird auch der konkrete praktische Nutzen weiter steigen. Aus den zentralen Aussagen des Neuromanagements kann jedoch ein Grundgerüst an Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. In der folgenden Zusammenfassung erfahren Sie die wichtigsten Ergebnisse für die Managementpraxis:

Neuroleadership im Change Management und Turn Around

Die Neurowissenschaften haben in den letzten rund 20 Jahren zu einem signifikant verbesserten Ver-ständnis der Funktionsweise des menschlichen Gehirns geführt. Dies ist teilweise hochgradig relevant für das Managementhandeln, da eine Planung, Steuerung und Führung nach gängigen Prinzipien, gerade in fordernden Veränderungssituationen, elementare Bedürfnisse unterbelichtet. Ziel des als Download beigefügten Artikels ist es deshalb, auf Basis der Neuroleadership und anderer wirtschaftspsychologischer Erkenntnisse die Grundsätze gehirngerechter Führung in Change und Turn-Around-Prozessen zu formulieren.

Darin wird der starke Einfluss des Managements auf das Engagement sowie die psychische – und damit auch physische – Gesundheit der Mitarbeiter verdeutlicht. Im Ergebnis setzen gut geführte Mitarbeiter gerade in Veränderungs- und Krisensituation eine Erfolgsspirale in Gang. Menschen, die sich sicher fühlen und glücklich mit ihrer Arbeit sind, kommunizieren offener und freundlicher, bieten besseren Kundenservice, sind ideenreicher, veränderungsbereiter, engagieren sich stärker und sind produktiver. Unternehmen sparen somit Kosten und erhöhen ihre Qualität, Innovationskraft und Kundenzufriedenheit steigen, ihr Erfolg nimmt nahezu unaufhaltsam zu.

Zeitmanagement

Was nutzt der beste Gedanke, wenn es an der Muße fehlt, ihn zu denken und an Zeit, ihn zu verwirklichen? Damit an Stelle von Frust und Burnout Erfolg und Glück obsiegen, braucht es ein gutes Zeit- und Selbstmanagement. Wobei freilich Zeit schwerlich zu managen ist und man sich selbst eher führen sollte, zu den Vorzügen sprachlicher Exaktheit soll an anderer Stelle etwas gesagt werden. Entscheidend ist ohnehin die Praxis, und für diese erhalten Sie hier meine Top Ten des Zeit- und Selbstmanagements:

Inhouse Consulting als Innovationsmotor

Inhouse Consulting für den Mittelstand bindet die die motiviertesten und qualifiziertesten Mitarbeiter des Unternehmens zusammen, um dessen externe wie interne Situation zu analysieren, Lösungen zu entwickeln und die Change-Prozesse zu deren Umsetzung zu begleiten. Diese Form von Inhouse Consultants ist weit günstiger als der Einsatz fremder Berater, die Konzepte sind wirklich individuell zugeschnitten und die beteiligten Mitarbeiter sind hochgradig intrinisch motiviert, erhalten sie doch die Chance, mit exzellenten Leistungen auf sich aufmerksam zu machen. In der Regel engagieren sich die beteiligten Mitarbeiter zusätzlich zu ihren übrigen Aufgaben und sorgen so für einen steten Informationstransfer, haben aber zugleich Raum für Experimente und Innovation. So erhält ihr Unternehmen einen zusätzlichen Turbolader, der den Ladedruck der gesamten Maschine erhöht und damit eine sprunghafte und anhaltende Leistungssteigerung bewirkt.

Employer Branding

Angesichts dynamischer Märkte und des demographischen Wandels müssen sich Unternehmen als lernende Organisation verstehen und ihre Strategien sowie Instrumente stetig anpassen und bereit sein, neue Wege zu gehen. Zentrale Ressource für diese Fähigkeit sind die Mitarbeiter eines Unternehmens. Um diese anzuziehen, zu überzeugen und zu binden gewinnt die Arbeitgebermarke eine immer höhere Bedeutung. Da die Erwartungen an den Arbeitgeber steigen, der Kandidatenpool kleiner wird und Mitarbeiter kritischer und zugleich anspruchsvoller werden, sind die Unternehmen gefordert, einen unverwechselbaren und glaubwürdigen Arbeitgeberauftritt aufzubauen, zu pflegen und zu kommunizieren. Employer Branding ist deshalb ein unverzichtbarer Baustein für das moderne Personalmanagement, um stets zur rechten Zeit über die richtige Zahl an Mitarbeitern mit allen notwendigen Kompetenzen zu verfügen. Allerdings machen viele Unternehmen, wenn sie denn überhaupt Employer Branding betreiben, den Fehler, undifferenziert vorzugehen. Sie richten ihre Kommunikation an der Generation Y aus und vergessen dabei,die Wirkung auf die eigenen Mitarbeiter und nicht zuletzt auf die bereits berufstätigen Kandidaten. Denn diese haben andere Bedürfnisse, Werte und Zielvorstellungen als junge Berufsanfänger und fühlen sich unverstanden.